CDU-Pläne für ARD & ZDF: Lest hier den Entwurf


CDU-Parteichef Friedrich Merz nimmt mit Tina Hassel, Leiterin des ARD-Hauptstadtstudios, an der Aufzeichnung des ARD-Sommerinterview im

CDU-Parteichef Friedrich Merz nimmt mit Tina Hassel, Leiterin des ARD-Hauptstadtstudios, an der Aufzeichnung des ARD-Sommerinterview im „Bericht aus Berlin“ teil. Nach Vorstellung der CDU soll die ARD zum Regionalsender werden.
picture alliance/dpa/Fabian Sommer

Die CDU fordert tiefgreifende Änderungen für den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk in Deutschland.

Entsprechende Ergebnisse einer Kommission des Parteibundesvorstands sollen auf einer am Freitag und Samstag laufenden Klausurtagung der Partei beschlossen werden.

Die ARD soll in Zukunft nach Vorstellung der CDU ein „regionales“, das ZDF ein „nationales“ Programm liefern. Spartensender sollen zusammengelegt werden; die Übertragung von Sportereignissen soll bis auf wenige Ausnahmen den privaten Sendern überlassen werden.

Die CDU will auf ihrer Klausurtagung am Freitag und Samstag Forderungen nach tiefgreifenden Veränderungen bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Deutschland beschließen. Ein entsprechender Beschlussentwurf liegt Business Insider vor.

Die CDU stehe zu einem starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk, heißt es darin einleitend. Er erreiche in Deutschland noch immer große Teile der Bevölkerung und sei damit weiterhin von hoher Relevanz. Die Akzeptanz für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk sinke jedoch. „Aufgaben, Strukturen und Kosten müssen auf den Prüfstand gestellt, Defizite bei Qualität, Ausgewogenheit und Meinungsvielfalt in den Programmangeboten behoben werden.“

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