Gründer zahlen sich 100.000 Euro Gehalt: “Das ist gerechtfertigt”


Gutverdiener: Konstantin Wilk und sein Bruder Maximilian (rechts) verkaufen teure Metallrohre für Kalkschutz

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Aqon-Pure

Wer wäre nicht gerne reich? In Deutschland benötigt ihr rund 5.000 Euro netto im Monat, um als reich zu gelten. Das entspricht etwa einem sechsstelligen Brutto-Jahresgehalt – so wie es sich die beiden Gründer von Aqon Pure selbst auszahlen. Die Marke von 10.000 Euro Gehalt im Monat hätten sie erstmalig im Januar 2022 geknackt. Angefangen haben die beiden allerdings mit gerade einmal 450 Euro im Monat.

Als die Beiden bei Aqon Pure im Jahr 2018 starteten, „war kein Geld da, um höhere Gehälter zu finanzieren“, sagt Gründer Maximilian Wilk im Gespräch mit Gründerszene. „Wir mussten also mehr Geld reinbringen, um uns das selber bezahlen zu können.“ Und das machten sie auch: Während der Umsatz mit ihrem Produkt vor fünf Jahren nach eigenen Angaben noch bei 50.000 Euro lag, seien es im vergangenen Jahr bereits über zehn Millionen Euro gewesen, bei über einer Million Euro Gewinn.

„Hohes Gehalt ist gerechtfertigt und entspricht Arbeitsleistung“

Und das rechtfertige das eigene hohe Gehalt im sechsstelligen Bereich, wie die Gründer sagen. „Das entspricht unserer Arbeitsleistung und unserem Aufwand“, so Maximilian Wilk. „Solange die Gewinne so weiterwachsen, ist unser hohes Gehalt gerechtfertigt und darf auch etwas üppiger ausfallen als bei einem klassischen Startup. Wenn schlechtere Zeiten kommen, treten wir zurück oder zahlen uns weniger Gehalt.“

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