Hedgefonds-Milliardär verrät die drei größten Investment-Fehler


Steven A. Cohen, Gründer des Hedgefonds Point72.

Steven A. Cohen, Gründer des Hedgefonds Point72.
Steve Marcus/Reuters

Steve Cohen gründete Point72 und ist in der Hedge Fond Hall of Fame des Institutional Investor vertreten.

Im „Stray Reflections“-Podcast mit Jawad Mian gab Cohen einige Handelsweisheiten preis.

Er gab Tipps, wie man liquide und diversifiziert bleiben kann.

Dies ist eine maschinelle Übersetzung eines Artikels unserer US-Kollegen von Business Insider. Er wurde automatisiert übersetzt und von einem Redakteur überprüft.

Steve Cohen, der milliardenschwere Gründer des Hedgefonds Point72, weiß ein Lied davon zu singen, welche Investitionsfehler man beim Investieren vermeiden sollte.

Cohen ist seit den 1980er Jahren im Handel tätig, gründete zwei Hedgefonds. Laut Forbes hat er ein Nettovermögen von 19,8 Milliarden US-Dollar (10,9 Milliarden Euro) angehäuft und wurde 2008 in die Hedge Fond Hall of Fame des Magazins Alpha von Institutional Investor aufgenommen. Er gründete Point72, nachdem sich seine frühere Firma SAC Capital des Wertpapierbetrugs im Zusammenhang mit angeblichem Insiderhandel schuldig bekannt hatte.

In einem Interview aus dem Jahr 2021 mit Jawad Mian — dem Gründer des Investment-Newsletters Stray Reflections —, das diese Woche erstmals als Podcast veröffentlicht wurde, gab Cohen drei Ratschläge, wie man Investitionsfehler minimieren kann.

Lest auch

Morningstar hat über 700 Aktien analysiert: Ihr solltet in diese fünf Sektoren investieren, sobald die US-Inflation unter 2,0 Prozent fällt

Vermeidet diese drei Investitionsfehler, um liquide und diversifiziert zu bleiben

Erstens, erklärt Cohen, sollte man vermeiden, zu illiquide zu sein. Das bedeutet, dass ihr einen angemessenen Anteil Ihres Portfolios in Vermögenswerten halten solltet, die ihr schnell zu einem fairen Preis verkaufen könnt. Zu den illiquiden Vermögenswerten gehören beispielsweise Immobilien und Kunstgegenstände. Ein hohes Maß an Liquidität ermöglicht es den Anlegern, ihr Geld schnell umzuschichten, wann und wohin sie es für richtig halten.

Zweitens sollte man sich nicht zu stark verschulden, sagt Cohen. Der Einsatz von Leverage bedeutet, dass man mit geliehenem Geld investiert. Das bedeutet aber auch, dass die Nachteile katastrophal sein können und der Anleger für das verlorene Geld aufkommen muss.

Drittens: Konzentriert euer Portfolio nicht zu sehr auf eine kleine Anzahl von Vermögenswerten. Einige legendäre Investoren, wie der verstorbene Charlie Munger, befürworten sogar eine höhere Konzentration, da die Chancen größer sein können.

„Ich denke, dass es in manchen Situationen für eine Familie oder eine Stiftung eine vernünftige Entscheidung sein kann, zu 90 Prozent in einer Aktie konzentriert zu bleiben“, sagte Munger in seinem Buch „Poor Charlie’s Almanack“.

Allerdings können die Risiken höher sein und eine Diversifizierung kann vor Verlusten bei einigen Anlagen schützen.

„Wenn man in illiquiden Werten steckt, ist das ein Problem. Wenn man zu viel Leverage einsetzt, ist das ein Problem. Und wenn man sich zu sehr konzentriert, ist das ein Problem“, zählt Cohen auf. „Wenn man nur eines davon hat, funktioniert das vielleicht. Wenn man zwei davon hat, oh je. Wenn man drei davon hat, pfeift man auf dem Friedhof.“

Er fuhr fort: „Es funktioniert, bis es nicht mehr funktioniert. Ich habe das immer wieder erlebt. Man muss einfach vorsichtig sein.“

Zwei Dinge, die ihr euch fragen solltet, wenn ihr in einer Handelsflaute seid

Mian fragte Cohen auch, was er tut, wenn er eine Pechsträhne hat, um wieder in die Spur zu kommen.

Cohen sagte, er frage sich zwei Dinge. Erstens, ob er seinen Investitionsprozess überhaupt geändert hat. Und zweitens, wenn er seinen Prozess nicht geändert hat, was verpasst er dann auf dem Markt?

„Ich konzentriere mich auf meine Verlierer. Übersehe ich etwas? Wenn ich das Gefühl habe, dass sich etwas verändert, oder wenn ich nicht weiß, warum, werde ich reduzieren“, beschreibt Cohen.

„Wochenenden sind eine wirklich gute Zeit, um über Dinge nachzudenken, weil der Kopf dann etwas freier ist“, fuhr er fort. „Analysiert, warum es passiert, und denkt darüber nach, anstatt es einfach darauf zurückzuführen: ‚Oh, ich arbeite nicht hart genug, ich werde zwei Stunden länger arbeiten.’“

Lest auch

Helen Jewell, Aktienchefin bei Blackrock

Ihr wollt dieses Jahr endlich erfolgreich investieren? Dann hört auf diese 4 Tipps von Blackrocks Aktienchefin

Visited 1 times, 1 visit(s) today