Russland: Zwei ukrainische Frauen haben 46 russische Soldaten vergiftet


Russische Soldaten in St. Petersburg am 25. August 2022.

Russische Soldaten in St. Petersburg am 25. August 2022.
OLGA MALTSEVA/AFP via Getty Images

Die russischen Sicherheitskräfte versuchten, zwei Frauen festzunehmen, die verdächtigt werden, russische Truppen in der Krim vergiftet zu haben.

Die mutmaßlichen Saboteurinnen zogen Waffen und entkamen nach einem Schusswechsel.

Die zwei Frauen sollen russischen Soldaten vergiftete Lebensmittel und Getränke gegeben haben.

Zwei ukrainische Frauen, die 46 russische Soldaten auf der Krim vergiftet und getötet haben sollen, sind momentan auf der Flucht. Laut dem Telegram-Kanal Kreml Snuffbox sind die zwei jungen Frauen nach einem Schusswechsel geflohen, als die russische Polizei auf der annektierten Halbinsel versuchte, sie festzunehmen.

Die Polizei wollte die zwei verdächtigen Frauen in einem Privathaus in Jalta festnehmen. Sie soll aber überrascht gewesen sein, die zwei Frauen „gut bewaffnet“ und „gut vorbereitet“ gefunden zu haben. Sie eröffneten das Feuer und flohen in einem Auto vom Tatort. Die russischen Behörden wissen nicht, wo die zwei Frauen sich derzeit aufhalten. Bei der Schießerei sollen drei Beamte getötet und zwei verwundet worden sein, wie eine Quelle aus russischen Sicherheitsdienst dem Kanal Telegram mitteilte.

Berichte über Vergiftung von russischen Soldaten in der Ukraine häufen sich

Im Dezember wurde berichtet, dass Mitglieder einer ukrainischen Partisanengruppe namens „Krim-Kampfmöwen“ 24 russische Soldaten mit Gift getötet haben, nachdem sie ihren Wodka mit Arsen und Strychnin versetzt hatten.

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Damals zitierte Snuffbox ungenannte Quellen mit der Aussage, dass „zwei nette Mädchen“ die Einheit in Simferopol auf der Krim mit einem Trick dazu gebracht hätten, den Wodka zu trinken, so die Übersetzung der „Kyiv Post“.

Verdächtige junge Frauen, die sich den Soldaten nähern, sollen verhaftet werden

Bei einem anderen Vorfall sollen ukrainische Partisanen in Bachtschissarai auf der Krim 18 russische Soldaten getötet und 14 weitere zu einem Krankenhausbesuch gezwungen haben, indem sie Arsen und Rattengift in Kuchen und Bier mischten, wie Kreml Snuffbox zuvor berichtete.

Das russische Militär soll die auf der Krim stationierten Soldaten dazu aufgefordert haben, keine Speisen oder Getränke von fremden Menschen anzunehmen. Verdächtige junge Frauen, die sich den Soldaten nähern, sollen verhaftet werden, um weitere Vergiftungsfälle zu verhindern.

Business Insider konnte den Bericht nicht unabhängig verifizieren.

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Lest den Originalartikel auf Englisch hier.

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