So viel geben Deutschlands größte Krankenkassen für Homöopathie aus


Wie viel Geld geben die gesetzlichen Krankenkassen tatsächlich für Homöopathie aus?

Wie viel Geld geben die gesetzlichen Krankenkassen tatsächlich für Homöopathie aus?
Getty Images I esemelwe

Millionen Deutsche setzen im Krankheitsfall auf Homöopathie – trotz mangelnder wissenschaftlicher Evidenz für die Wirkung der Placebo-Arzneien. Die Ausgaben für Homöopathie werden teilweise von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Doch wenn es nach Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) geht, soll sich das bald ändern.

„Homöopathie macht als Kassenleistung keinen Sinn“, schrieb Lauterbach auf der Online-Plattform X (früher Twitter). Sein Problem mit Globuli und Co.? Es fehle schlicht an wissenschaftlicher Evidenz für deren Wirkung. Lauterbach will daher, dass die Krankenkassen in Zukunft kein Geld mehr für Homöopathie ausgeben. Das würde den Kassen 20 bis 50 Millionen Euro sparen, so der Minister.

Aktuell sind viele Kassen dazu verpflichtet, einige Homöopathie-Kosten zu erstatten, wie beispielsweise verschriebene Globuli für Kinder bis zwölf Jahre. Das sind sogenannte Regelleistungen. Doch viele Kassen bezahlen freiwillig noch mehr Homöopathie-Leistungen, sogenannte Satzungsleistungen. Die Ausgaben steigen dadurch in die Millionenhöhe.

Doch wie viel Geld geben die gesetzlichen Krankenkassen tatsächlich für Homöopathie aus? Die bisher genannten Zahlen variieren stark und eine zentrale Erfassung aller Ausgaben gibt es nicht. Darum hat Business Insider bei den größten Versicherungen in Deutschland nachgefragt, wie viel sie für Homöopathie und Co. ausgeben.

So viel Geld geben die Krankenkassen für Homöopathie aus



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